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LTE 4G Mobilfunk

Wie verändert LTE 4G den Mobilfunkbereich

Mit LTE 4G in die Zukunft

UMTS ist der derzeit meist verbreitete mobile Internetstandard. Seit über 10 Jahren leistet das Datennetz gute Dienste im Bereich Mobilfunk. Seit einigen Jahren gibt es zudem die aktuellste und vorrausichtlich auch die letzte Ausbaustufe von UMTS – HSPDA. Mittlerweile nutzen fast alle Handys diesen Standard, welcher Datenraten von bis zu 14,4 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) ermöglicht – allerdings auch nur bei optimalen Bedingungen. In der Regel schwankt dieser Wert zwischen 7,2 Mbit/s und den angesprochenen 14,4 Mbit/s.

LTE Mobilfunk – Datenraten von bis zu 100 Mbit/s

LTE bald überall schnell

LTE bald überall schnell

Das weltweite mobile Datenaufkommen hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Mit HSDPA ist es demnach nur noch bedingt möglich, dem hohen Datenvolumen genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen – die Technologie steht am Rande ihrer Leistungsgrenze. Was folgt daraus? Ein neuer Internetstandard mit ausreichend hohen Datenraten muss her – und hier kommt LTE ins Spiel.
LTE ist der Internetstandard der vierten Generation (auch 4G genannt) und bietet Datenraten von bis zu 100 Mbit/s. Dieser Maximalwert von LTE wird natürlich vorerst nicht erreicht werden. Die Mobilfunkbetreiber stellen derzeit maximal 50 Mbit/s zur Verfügung – allerdings auch nur in bestimmten Regionen Deutschlands.
Aber selbst mit „nur“ 50 Mbit/s ist LTE 4G immer noch fast fünf Mal so schnell wie HSDPA, gegenüber DSL ist es demnach ungefähr gleich schnell. Hier sieht man schon einen interessanten Aspekt: LTE Internet könnte als Ersatz oder Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss herhalten.
Zudem gibt es DSL nicht in jeder Region in der Bundesrepublik. LTE 4G wird vorerst vor allem in den ländlichen Gegenden ausgebaut. So werden auch Orte mit einem schnellen Internetanschluss versorgt, welche bisher noch keinen Breitbandanschluss nutzen konnten.

Der Ausbau von LTE Mobilfunk geht voran

In einigen Großstädten gibt es allerdings auch schon LTE Mobilfunk – so z.B. in München, Berlin, Hamburg, Bremen oder Köln. Bis zum Jahresende sollen über 100 weitere Standorte mit LTE 4G versorgt werden. Der Ausbau von LTE Mobilfunk schreitet demnach gut voran.

Bei LTE handelt es sich um den Mobilfunkstandard der 4. Generation. Der 4G Standard ist der Nachfolger von UMTS. Noch in diesem Jahr wird in vielen Großstädten mit dem Standard gestartet werden. Die Gesetzgeber haben die Mobilfunkbetreiber jedoch zunächst zum Abbau der weißen Flecken verpflichtet. Diese Flecken kennzeichnen Gegenden, in denen noch nicht flächendeckend Breitbandverbindungen angeboten werden können. Diese sind noch nicht restlos abgebaut worden und dennoch wird schnell mit einem Ausbau von LTE in der Großstadt weitergemacht. 4G wird kommen und ist nicht mehr aufzuhalten.

Neben dem Gesetzgeber stammten die Vorgaben von der Bundesnetzagentur, dass mit den Frequenzen im Bereich 800 MHz erst einmal die ländlichen Regionen versorgt werden. In der Fläche kommt hier noch eine Menge Arbeit auf die Netzbetreiber zu. Diese berufen sich dabei auf das Kleingedruckte. Vodafone möchte noch in diesem Jahr sein Netz in Hamburg, Berlin und Bremen an den Start bringen. Von Seiten von o2 Telefonica wurde bekannt, dass ab 1. Juli 2011 mit dem Ausbau in den Großstädten gestartet wird. Das Ziel der Deutschen Telekom war, dass ab dem Frühsommer mit dem Großraum Köln begonnen werden soll. Es werden dabei die Frequenzen 1,8 GHz und 2,6 GHz eingesetzt, die anders als beim Frequenzband von 800 MHz, keiner Vorschrift unterliegen, wonach mit 4G zunächst die weißen Flecken minimiert werden müssen. Die Beschlüsse wurden am 21. Oktober 2009 gefasst und die Unternehmen berufen sich darauf, dass die Versorgung eben die gesamte Bevölkerung betrifft.

LTE NetzbetreiberDies ist der Grund, weshalb die Provider in den Stadtstaaten schon bald mit dem Ausbau von LTE starten können, da es eben dort weit und breit keine dieser Flecken gibt. Zudem könne dort das Netz sehr gut getestet und die Werte als Referenz verwendet werden. Im Anschluss soll mit Nordrhein-Westfalen fortgefahren werden. Das Bundesland ist sehr dicht besiedelt, so dass dort ebenso keine weißen Flecken in größerem Umfang gegeben sind und einem Ausbau von 4G nichts mehr im Wege stehen sollte. Bundesländer mit großer Fläche, wie etwa Bayern, BW oder auch Niedersachsen und die Länder im Osten müssen wohl leider noch länger warten.

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