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LTE 4G Ausbau Stadt

LTE 4G Netz, Ausbau in den Städten hat begonnen.


Der LTE 4G-Ausbau schreitet voran – die Telekom bringt den Mobilfunkstandard in die Großstädte

Die Telekom hat das Hochgeschwindigkeitsnetz in Betrieb genommen. In Köln geht es los – bis Jahresende sollen ca. 100 weitere Städte folgen. Neben der Telekom nehmen auch die anderen Mobilfunkbetreiber den Ausbau von LTE ins Visier.

LTE 4G Funkmast über der Stadt

LTE 4G Funkmast über der Stadt

2011 wird das Jahr des neuen Mobilfunkstandards LTE, auch 4G (vierte Generation) genannt. Der Datenturbo LTE 4G wird das Surfen im Internet drastisch beschleunigen. Theoretisch ermöglicht der neue Standard Datenübertragungswerte von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Die maximale Geschwindigkeit wird in der Praxis zwar (zunächst) nicht erreicht werden, doch im Vergleich zum bisherigen UMTS-Standard werden die Übertragungsgeschwindigkeiten deutlich höher sein.
Mit UMTS bzw. der Ausbaustufe HSDPA sind derzeit Datenraten zwischen 7,2 und 14,7 Mbit/s möglich – vorausgesetzt es herrscht guter Empfang.
Ein weiterer Vorteil gegenüber UMTS, dem Internetstandard der dritten Generation (3G), liegt in den deutlich niedrigeren Ping- und Latenzzeiten. Das bringt spezielle Vorzüge im Bereich Online-Gaming und Videotelefonie. Mit den bisherigen Ping- bzw- Latenzzeiten sowie den langsamen Datengeschwindigkeiten waren diese beiden Felder nahezu unberührt.

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Im Bereich Mobilfunk steigt der mobile Datenverbrauch stetig an

Der LTE-Netzausbau wurde Ende letzten Jahres in Betrieb genommen. Damit reagieren die Betreiber von Mobilfunk auf den immer höher werdenden mobilen Datenverbrauch. Im Jahr 2005 wurden ca. 0,2 Millionen Gigabyte an Daten übertragen, 2011 soll der Verbrauch im Mobilfunk auf schätzungsweise 70 Millionen Gigabyte ansteigen. Ein Ende des Wachstums ist im Moment nicht in Sicht – der Ausbau der LTE-Netze ist daher von großer Bedeutung.

Ein wichtiger Unterschied zu dem Netz von UMTS liegt des Weiteren darin, dass nicht erst neue Sendemasten aufgestellt werden müssen. Die bisherigen UMTS-Sendemasten können einfach auf den neuen Internetstandard umgerüstet werden. Das spart nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch richtig viel Geld. Experten gehen auch daher davon aus, dass die Preise für LTE relativ schnell fallen werden.

Der LTE-Netzausbau wurde bisher nur in den ländlichen Regionen Deutschlands vorangetrieben – so sah es ein Abkommen mit der Bundesnetzagentur vor. Dadurch soll es möglich sein, eine schnelle Internetverbindung in ganz Deutschland zu bekommen – selbst in abgelegen Orten.


LTE 4G dringt nun auch in die Städte vor

Telefonieren mit LTE

Telefonieren mit LTE

Jetzt dringt LTE 4G aber auch in die Städte vor – die Telekom startet zunächst in Köln. Anfang Juni ist das Netz in Betrieb genommen worden. Das LTE 4G Netz soll ein Gebiet von rund 150 Quadratkilometern versorgen. Möglich machen das knapp 120 Kilometer Glasfaserkabel und 100 LTE-Basisstationen. Die Vermarktung soll Anfang Juli starten. Nach Köln sollen natürlich weitere Städte folgen – in Aussicht stehen Hamburg, Berlin, München und Frankfurt.

Als Endgerät steht ein LTE-Speedstick der Telekom zur Verfügung. Dieser ist zudem abwärtskompatibel zu den bisherigen Mobilfunkstandards (EDGE, GPRS, HSDPA, UMTS).
Sonstige Endgeräte sind bisher nur sehr rar vertreten. Unter den Smartphones unterstützen zurzeit nur eine Handvoll Geräte den neuen Internetstandard. Bis Ende des Jahres werden aber eine ganze Reihe neuer LTE-fähiger Handys in den Handel kommen.

Die anderen Mobilfunkbetreiber sind ebenfalls mit dem Ausbau der Netze beschäftigt. In Berlin hat Vodafone bereits ein LTE 4G Netz im 800 Megaherz Bereich, in Krefeld und Düsseldorf wird das Netz zurzeit stark ausgebaut. Telefónica (früher O2) startet im Juli mit den ersten Netzen – vor allem München steht bei Telefónica im Fokus. Lediglich bei E-Plus verzögert sich die Einführung der neuen Technologie.

Bildquelle;  Gabi Schoenemann / pixelio.de,   frugola_pixelio.de